Eine belastbare Freigabeakte verbindet den geplanten Lagerbestand mit der voraussichtlichen Reichweite. Dazu gehören Kanal, Gebiet, Laufzeit, Zielgruppe, Mediabudget, historische Abverkäufe und besondere Preisanreize. Je stärker Preis und Platzierung die Nachfrage erhöhen sollen, desto wichtiger ist eine nachvollziehbare Mengenplanung.
Auch gleichwertige Produkte und gesicherte Nachlieferungen können für die Prüfung eine Rolle spielen. Bloße Hoffnung auf kurzfristige Beschaffung genügt nicht als Dokumentation. Lieferzusage, Menge, Termin und betroffene Varianten sollten vor Kampagnenstart feststehen. Einschränkungen müssen dort sichtbar sein, wo die Kaufentscheidung angebahnt wird.
Der Selbstcheck für Werbeaussagen hilft, Zielgruppe, Aussage, Belege und Veröffentlichungsstatus zu ordnen. Für Verfügbarkeitswerbung sollte die Freigabe zusätzlich Bestandsdaten, Reichweitenannahme und Eskalationsweg enthalten.