Werbeaussagen strukturiert einordnen.
Der Selbstcheck zeigt Prüfpriorität und Dokumentationsstand. Er entscheidet nicht, ob eine Werbung rechtmäßig oder rechtswidrig ist.
Eine Werbeaussage wird nicht nur nach einzelnen Wörtern beurteilt. Aussageart, Zielgruppe, Gestaltung, Einschränkungen und der Gesamteindruck können gemeinsam ausschlaggebend sein.
Beantworten Sie die Fragen anhand der konkreten Fassung der Werbung. Bewahren Sie Varianten, Fundort und Zeitpunkt getrennt auf.
Werbeaussagen-Selbstcheck
Sieben Punkte zur ersten Einordnung
Wählen Sie bei jeder Frage die Antwort, die der aktuellen Situation am nächsten kommt.
Worauf die rechtliche Prüfung abstellt
Für irreführende Angaben ist insbesondere § 2 UWG relevant. Bei Werbung, die einen Mitbewerber oder dessen Angebot erkennbar macht, kommt zusätzlich § 2a UWG in Betracht. Der konkrete Gesamteindruck bleibt entscheidend.
Der Selbstcheck bietet eine erste Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Er beurteilt weder die Rechtmäßigkeit einer Kampagne noch Ansprüche im Einzelfall.
Lassen Sie Ihren Fall prüfen.
Schildern Sie uns kurz die Situation. Wir klären mit Ihnen, welche Unterlagen erforderlich sind und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.